KI verstehen statt einfach glauben

Wie funktioniert generative KI – und kann man ihren Antworten wirklich vertrauen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 10- bis 14-jährige Teilnehmer beim ersten Workshop der IT:U für die DIGITAL MILE Linz im Rahmen der Kindersommerbetreuung.

Im DiMi-Camp wurde im Rahmen von TRUST-AI4Schools spielerisch erkundet, wie Sprachmodelle funktionieren und wie sie Satzteile auf Basis wahrscheinlicher Wortfolgen erzeugen. Schnell wurde klar: Nur weil eine Antwort überzeugend klingt, muss sie noch lange nicht richtig sein.

Anschließend wurde es konkret: Anhand eines eigens erstellten KI-Videos über Klimawandel und Hitzewellen in Linz gingen die jungen Teilnehmer:innen auf Faktencheck. Sie hinterfragten Zahlen und Behauptungen, suchten nach Quellen, diskutierten den Umgang mit persönlichen Daten und betrachteten unterschiedliche Perspektiven und mögliche Folgen einer Veröffentlichung.

Zum Abschluss stand eine wichtige Entscheidung: Teilen, überarbeiten oder stoppen? Die Kinder mussten ihre Entscheidung anhand der Qualität der Informationen, der vorhandenen Belege und möglicher Auswirkungen begründen.

Der Workshop vermittelte dabei weder blindes Vertrauen in KI noch eine pauschale Ablehnung. Vielmehr ging es darum, KI kompetent, kritisch und selbstbestimmt zu nutzen – und die Ergebnisse immer auch im Hinblick auf Aufgabe, Belege und mögliche Folgen zu hinterfragen.

Der Workshop ist Teil von TRUST-AI4Schools, einem Projekt, das Schüler altersgerecht Kompetenzen für einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit generativer KI vermittelt.

Für die DIGITAL MILE Linz war es zugleich eine Premiere: Die IT – Interdisciplinary Transformation University Austria war erstmals mit einem Workshop bei der Kindersommerbetreuung der DIGITAL MILE Linz zu Gast und brachte dabei jede Menge spannende Impulse rund um das Zukunftsthema KI mit.

 

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